
Garantiefonds gib es in zwei Varianten, den offenen Garantiefonds, der jederzeit handelbar ist und den geschlossenen Garantiefonds, der jedoch nur zu Beginn der Laufzeit kaufbar und zumeist nur zu Ende der Laufzeit verkaufbar ist.
Das Prinzip des Garantiefonds ist bei beiden Varianten jedoch das gleiche, es geht darum, dem Anleger eine bestimmte Garantie für seinen Kapitaleinsatz zu gewährleisten. Dies erfolgt beim Garantiefonds dadurch, dass ein Teil des Geldes in Aktien und ähnliche Wertpapiere investiert wird.
Die Garantie des Garantiefonds wird jedoch nicht durch das Engagement im Aktienmarkt erwirtschaftet, sondern mit Hilfe von festverzinslichen Papieren und anderen sicheren Investments, die das Fondsmanagement ins Portfolio kauft. Garantiefonds kommen in der Praxis zumeist in drei verschiedenen Modellen vor:
Zu beachten ist allerdings, dass die Garantie der Garantiefonds nicht jederzeit greift, meistens besteht der Schutz nur während festgelegter Laufzeiten, z. B. zum Laufzeitende oder während eines Geschäftsjahres. Wenn ein Anleger unterjährig Garantiefonds kauft oder verkauft, kann es vorkommen, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht von der Garantie profitiert.